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Wildtierschutz verstehen — gemeinsam und individuell lernen

Wildtierschutz im Gelände: Praxistraining
2026/04 Wildtierschutz

Wildtierschutz im Gelände: Praxistraining

Bücher erklären, wie Wildtiermonitoring funktioniert. Draußen sieht es meistens anders aus. Dieses Programm kombiniert theoretische Vorbereitung mit konkreten Geländeübungen in deutschen Schutzgebieten.

Geländemethoden und Ausrüstung

Teilnehmende arbeiten mit Fotofallen, Transektzählungen und akustischen Detektoren für Fledermäuse. Alle verwendeten Geräte entsprechen dem Standard, der auch in behördlichen Monitoringprogrammen eingesetzt wird. Fehler bei der Dokumentation können Schutzmaßnahmen verzerren, weshalb korrekte Protokollführung einen eigenen Abschnitt erhält.

Orientierung unter natürlichen Bedingungen

Geländearbeit findet oft in der Dämmerung oder nachts statt. Grundkenntnisse in Astronomie helfen bei der Orientierung ohne GPS, etwa durch die Nutzung des Polarsternes. Gleichzeitig vermittelt dieser Aspekt ein Verständnis dafür, wie natürliche Lichtverhältnisse das Verhalten nachtaktiver Arten steuern.

Dokumentation und Auswertung

Rohdaten aus dem Gelände müssen aufbereitet werden. Das Programm führt in grundlegende Auswertungsmethoden ein, darunter die Nutzung von Open-Source-GIS-Software. Kein Programmierwissen notwendig, aber Sorgfalt beim Umgang mit Daten schon.

Geländetage und Orte

Drei Exkursionstage sind fester Bestandteil. Die genauen Orte variieren je nach Jahreszeit und Verfügbarkeit der Schutzgebiete. Unterkunft und Anreise werden von den Teilnehmenden selbst organisiert.

Programmablauf

Programmablauf

  1. Phase 1: Einführung in Monitoring-Methoden und Gerätekunde
  2. Phase 2: Nachtbeobachtung, Astronomie-Grundlagen und Orientierung im Gelände
  3. Phase 3: Drei Geländetage in zertifizierten Schutzgebieten
  4. Phase 4: GIS-Auswertung und Kartierung von Beobachtungsdaten
  5. Phase 5: Erstellung eines Monitoring-Berichts nach Behördenstandard

Wildtierschutz braucht fundiertes Wissen

Artenschutz und ökologisches Gleichgewicht lassen sich nicht aus dem Bauch heraus gestalten. Dieses Programm vermittelt konkretes Handlungswissen — von Lebensraumbewertung bis zu rechtlichen Grundlagen. Auch Themen wie Astronomie finden Eingang, wenn es um nachtaktive Tiere und Lichtverschmutzung geht.

Seit 2014 aktive Bildungsarbeit im Wildtierschutz

Regionsspezifische Inhalte für alle Bundesländer

Gruppen- und Einzelformat je nach Lernziel

Lehrpfade mit messbaren Zwischenzielen